Tag Archives: Lesungen

Tanya Stewner – Eine Inspiration

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Mit ihrem Besuch an der Europäischen Schule RheinMain wird Tanya Stewner den Schülern der Klassen P5 DE und S1 DE sicher in Erinnerung bleiben. Welche Geschichte die Schüler mehr beeindruckt hat – die von Alea Aquaris oder die von Tanya Stewner selbst – schwer zu sagen. Die äußerst sympathische Autorin überraschte die Schüler mit ihrer offenen Art und ihrer ganz persönlichen Geschichte. Wer hätte gedacht, dass eine erfolgreiche Autorin zu Beginn ihrer Schullaufbahn lange Zeit Schwierigkeiten hatte, noch dazu mit dem Lesen und Schreiben? Und so kam es, dass Angst und Lernerfolg, Auswirkungen von Mobbing und die Bedeutung eines dem Schüler zugewandten Lehrers zum Thema wurden. Im Folgenden erzählte Tanya Stewner von ihrem Weg zur Schriftstellerin, von den ersten Schreibversuchen, von einem Bild oder einer Idee als Ausgangspunkt für ein Buch, warum sie gerne Serien statt einzelne Bücher schreibt und beantwortete die Fragen der Schüler.

Tanya Stewner - 06.04.2016 (5)

Natürlich las unsere Gast-Autorin unseren Schülern auch aus “Alea Aquarius. Der Ruf des Wassers” vor. In dem Buch geht es um die 12jährige Alea, die bei ihrer Pflegemutter aufwächst. Marianne wurde am Strand von Aleas leiblicher Mutter angesprochen, die sie bat, sich um ihr Kind zu kümmern. Das Kind dürfe unter keinen Umständen mit kaltem Wasser in Kontakt kommen. Auch wenn die ganze Situation Marianne sehr komisch vorkommt, die Frau so verzweifelt erscheint, kümmert sich Marianne fort an um das Kind … In Band 1 muss Alea herausfinden, wer und was sie ist …

Wie Tanya Stewner uns verriet, gibt es Pläne, Alea Aquaris fürs Kino zu verfilmen. Als nächster Schritt muss das Drehbuch geschrieben werden, bei Liliane Susewind hingegen ist man in Sachen Buchverfilmung schon beim Casting der Schauspieler. Wir sind gespannt!

Wir schließen uns dem Wunsch von Tanya Stewner an und hoffen für alle Lesebegeisterten, dass ihre Ideen und Fantasie weiter sprudeln und der Spaß am Schreiben niemals enden möge.

Liebe Tanya Stewner

  • Danke, für einen ersten Einblick in die fantasievolle Abenteuergeschichte und das Geheimnis von Alea Aquaris, der neugierig gemacht hat.
  • Danke, für die Gedanken zum Schreiben und dem Weg zum Schriftsteller-Dasein
  • Danke, für die offene, aufrichtige, ehrliche und herzliche Art und Weise, mit der Sie uns begegnet sind.
  • Danke, für eine zusätzliche, unerwartete und erstaunliche Geschichte, die inspiriert und Mut macht, die unterstreicht, dass die Würfel weder bereits zu Beginn der Schullaufbahn noch zu einem anderen Zeitpunkt im Leben gefallen sind. Eine Geschichte, die zeigt, dass man mit Mut, Vertrauen und aus eigener Kraft sein Leben und sein vermeintliches Schicksal selbst in die Hand nehmen, beeinflussen und lenken kann.
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Auf Abenteuerreise mit Oliver Pötzsch und Ritter Kuno Kettenstrumpf

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Kaum aus den Osterferien zurück, wartete gleich etwas ganz Besonderes auf die Erstklässler der deutschen Sprachabteilung der Europäischen Schule RheinMain. Aus München kam Autor Oliver Pötzsch zu Besuch, und nahm die Kinder mit auf die Reise ins Feenland Ost und die Abenteuer von “Ritter Kuno Kettenstrumpf”. Im Gepäck hatte er viele tolle Requisiten und wurde tatkräftig von zwei seiner Protagonisten unterstützt; Räuber Rasputin und Zauberer Balduin.

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Gleich zu Beginn der zwei Veranstaltungen zeigte sich, dass unsere Schüler wesentlich besser auf die Lesung vorbereitet waren, als Räuber Rasputin. Im Gegensatz zu dem gewieften Gesellen erwarteten die Kinder nicht “Die schrecklichen Geschichten des Räuber Rasputin”. Sichtlich enttäuscht ließ sich Rasputin von Oliver Pötzsch ablenken und durfte die Schatztruhe bewachen, während unsere abenteuerlustigen Erstklässler der Einladung zur Reise ins Feenland Ost folgten.

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Auf ihrer Reise erfuhren die Schüler so einiges über das Leben im Mittelalter und der Ritter (nicht nur die im Feenland). Die Kinder sahen eine echte Lanze, lernten (teilweise sogar hautnah) eine Kettenhaube kennen und durften ein echtes Ritterschwert anfassen. Ein tolles Erlebnis, nicht nur für die StarWars Fans unter den Erstklässlern.

Sehr lebhaft, anschaulich, und für seine jungen Zuhörer kinderleicht nachvollziehbar waren die Erzählungen und Erklärungen von Oliver Pötzsch. Dies war nicht nur den zahlreichen mitgebrachten Requisiten zu verdanken, sondern auch seinen kleinen Anekdoten. So spannte er beispielsweise über den tückischen Selbstversuch in Sachen Ausziehen eines Kettenhemds den Bogen zum Gewicht der Ritterausrüstung und der Aufgabe eines Pagen.

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Nach der Rückkehr aus dem Feenland Ost beantwortete Oliver Pötzsch geduldig die Fragen der Kinder

  • Wieviele Seiten hat das Buch?
  • Macht dir das Spaß?
  • Woher hast du die ganzen Sachen?
  • Schreibst du mit der Hand oder mit dem Computer?

gab allen Interessierten die Gelegenheit das Ritterschwert anzufassen und war außerordentlich beschäftigt mit dem Signieren der vielen verkauften Bücher.

Ein großes Dankeschön für diese tolle und lehrreiche Veranstaltung, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird – oder in den Worten eines Schülers ausgedrückt: “Das war abgefahren”!

Gästebuch-Eintrag

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Lesungs-Marathon in der Bibliothek

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Europäische Schule RheinMain in Bad Vilbel  auf Facebook:

Frankfurter Neue Presse: “Schüler hören gesammeltes Grauen”

Eine Woche lang wird die Schulbibliothek der Europäischen Schule RheinMain zum Non-Stop- Veranstaltungszentrum

Die Woche vor den Winterferien wird spannend für viele Schüler der Europäischen Schule in Dortelweil: Vier hochkarätige Autoinnen und Autoren sind in der Woche vom 1. bis 5. Februar zu Gast in der Sekundarbibliothek der Schule.

Den Auftakt macht am Montag der ehemalige Stadtschreiber von Bergen, Thomas Rosenlöcher mit zwei Veranstaltungen zur Lyrik für die angehenden Abiturienten. Thomas Rosenlöcher ist nicht nur Lyriker und Wortzauberer, sondern auch hervorragender Vermittler von Lyrik, gerade auch für die jungen Leute.

Dieselbe Zielgruppe wird einen Tag darauf ein wichtiges historisches Thema bearbeiten: Reiner Engelmann stellt sein Buch „Wir haben überlebt“ vor. Die ergreifenden Berichte der Zeitzeugen des Holocaust werden sicher viel Anlass für Gespräche und Diskussionen geben.

Am 3. Februar wird dann – erneut – Jaromir Konecny zu Gast in der Schule sein. Der Autor zahlreicher Jugendbücher und Poetry Slammer wird mit zwei Veranstaltungen alle Neuntklässler der deutschen Abteilung bestimmt wieder in den Bann ziehen. Sein Buch „Doktorspiele“ wurde bereits verfilmt und auch sein neuestes Buch Herz Slam ist auf dem Weg ein großer Erfolg zu werden.

Am 5. Februar stellt Luise Rist den Siebtklässlern ihr Buch „Rosenwinkel“ vor, eine hochaktuelle und brillant erzählte Geschichte von Flucht und Ausweisung einer aus Bosnien stammenden Roma-Familie – und von echter Freundschaft.

Die Veranstaltungen im Überblick:

  1. Februar 2016 12:53 Uhr Thomas Rosenlöcher:  Lyrik
  2. Februar 2016 15:10 Uhr Thomas Rosenlöcher:  Lyrik
  3. Februar 2016 14:31 Uhr Reiner Engelmann:  Wir haben überlebt
  4. Februar 2016 8:40 Uhr Jaromir Konecny : Doktorspiele, Herz Slam
  5. Februar 2016 10:15 Uhr Jaromir Konecny : Doktorspiele, Herz Slam
  6. Februar 2016 8:40 Uhr Luise Rist : Rosenwinkel
  7. Februar 2016 11:19 Uhr Luise Rist : Rosenwinkel

 

 

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Ab heute nicht nur London, Paris, Berlin

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Auf eine kurze Exkursion durch Europa begaben sich unsere Primarschüler der vierten Klassen mit Autorin Ulrike Marrach-Böhm und ihrem “Hamstermann in Amsterdam”. Dabei bot unsere Sekundar-Aula eine tolle europäische Kulisse, in der die Veranstaltung auf Grund der Teilnehmerzahl stattfand.

Auch unsere Gastautorin lobte das Ambiente, schien sich auf Anhieb wohl zu fühlen und sorgte durch Ihre freundliche zugewandte Art von Beginn an für eine vertraute Atmosphäre. Kein Wunder, dass unsere wissbegierigen Schüler Ulrike Marrach-Böhm gleich zu Beginn mit Fragen zur Entstehungsgeschichte des Buches überhäuften. Warum sie Europa als Thema ihres Buches gewählt habe und ob sie plane, weitere Bücher zu anderen Kontinenten zu schreiben, das waren nur zwei der vielen Fragen.

Aber auch Ulrike Marrach-Böhm hatte so manche Länder-Haupstädte Quizfrage an unsere Schüler im Gepäck. Richtige Antworten wurden mit “europäischen Preisen” belohnt und eine Premiere durfte ebenfalls gefeiert werden: Zum ersten Mal bei einer Lesung konnte ein Schüler die Frage nach der Hauptstadt Mazedoniens richtig beantworten. Doch gerade bei nicht ganz so geläufigen Hauptstädten wie Priština oder Valetta boten die Reime und Eselsbrücken des Hamstermanns sowie die Illustrationen von Ulrike Marrach-Böhm eine einprägsame Alternative zum klassischen Auswendiglernen.

Zukünftig können alle Primarschüler mit den Reimen von Ulrike Marrach-Böhm auf spielerische und nachhaltige Art und Weise die Länder und Hauptstädte Europas lernen. Das Buch “Der Hamstermann in Amsterdam” ist ab sofort in unserer Primarbibliothek ausleihbar und auch die “Hamstermann Europahymne” https://youtu.be/W7dx8Cp2CwI  ist nicht nur den Teilnehmern der Lesung vorbehalten.

 

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http://ulrike-marrach-boehm.blogspot.de/2015/03/16-autorenlesung-in-bad-vilbel.html

 

 

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An adventure for the youngest

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On 24 February our youngest students were up for a big adventure: At first there was the exciting trip to the secondary building followed by the theater play about the Gruffalo. Everything was just like it is in a big theater. Our pre-primary students lined up at the entrance waiting to be granted admission and once they had entered the auditorium their teachers made sure everyone felt comfortable despite of the comparably big chairs.

After a perfectly understandable and entertaining introduction of the basic rules – no drinking or eating, no talking, no cell phones … – the show was about to begin. It wasn’t long before the young audience was captivated by the performance of the actors Maike Jansen and Stefan Ferencz from “pohyb’s und konsorten”. The children helped with suggestions when the mouse was struggling to describe the Gruffalo, they repeatedly burst out in laughter and at the end every single one of the three pre-primary classes had the chance to take a picture with the Gruffalo and the mouse.

After the show there were comments such as “I like the Gruffalo because he was scary”, “I like the fox because he scared the mouse”, ” I like the Gruffalo because it was funny”, “he was brown and had spikes all over his back”, unique pictures were drawn and every now and then the mouse’s sound “Shoobie-dee-doob-dee, shoobie-dee, … ” was to be heard in the pre-primary hallway.

 

Grüffelo Theater Show 3.- croppedJPGGrüffelo Theater Show 2 - croppedGrüffelo Theater Show 5

Güffelo-Kunstwerk 1 Güffelo-Kunstwerk 2 Güffelo-Kunstwerk 5 Güffelo-Kunstwerk 4   Güffelo-Kunstwerk 6  Güffelo-Kunstwerk 8

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Am 24. Februar erwartete unsere Vorschulklassen ein großes Abenteuer: Zunächst begaben sie sich auf die aufregende Reise ins Sekundargebäude, um sich das Theaterstück über die Abenteuer des Grüffelo anzuschauen. Alles war ganz so, wie es in einem großen Theater ist. Unsere Vorschüler warteten am Eingang in einer Reihe auf den Einlass und nach dem Betreten der Aula stellten ihre Lehrerinnen sicher, dass sich alle trotz der vergleichsweise großen Stühle wohl fühlten.

Nach einer kindgerechten und unterhaltsamen Einführung zu den allgemeinen Regeln – kein Essen oder Trinken, nicht sprechen während der Vorstellung, keine Handys … – begann die Vorstellung. Es dauerte nicht lange, bis die jungen Zuschauer gefesselt waren von der Darbietung der Künstler Maike Jansen und Stefan Ferencz von “pohyb’s und konsorten”. Die Kinder halfen der Maus, als diese Schwierigkeiten mit der Beschreibung des Grüffelos zu haben schien, immer wieder brach schallendes Gelächter aus und am Ende wurde für jede der drei Vorschulklassen ein Erinnerungsfoto mit dem Grüffelo und der Maus aufgenommen.

Nach der Aufführung gab es Äußerungen wie “Ich mag den Grüffelo, weil er gruselig war”, “Ich mag den Fuchs, weil er die Maus erschreckt hat”, “Ich mag den Grüffelo weil er witzig war”, “er war braun und hatte über dem ganzen Rücken Stacheln”, einzigartige Bilder wurden gemalt und hier und da war das “Schubi-di-dubdi, schubi-di …” der Maus auf den Gängen der Vorschule zu vernehmen.

 

FNP 25.02.2015

FNP 25.02.2015

 

 

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“Nie wieder”

Gastautor Reiner Engelmann gewährt Einblicke in das Leben des Wilhelm Brasse und schildert die Zustände sowie die unzähligen Verbrechen an der Menschlichkeit während der Zeit der Nazidiktatur.

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Nach einer kurzen Erläuterung zum Stammlager Auschwitz folgte die Einspielung einer Gesprächsaufzeichnung des echten Fotografen von Auschwitz; und mit dem Erklingen der Stimme von Wilhelm Brasse nahm dieser in der Vorstellung der Zuhörer Gestalt an. Im Folgenden erfuhren die Schüler der Klassenstufe S6 mehr zu den Hintergründen der Gefangenschaft Brasses, seiner Zeit im Stammlager Auschwitz und auch die Zeit nach der wiedergewonnenen Freiheit blieb nicht unerwähnt.

Die ausgewählten Textauszüge, die Reiner Engelmann aus seinem Buch las, vermittelten einen Eindruck der Demütigung, der Qualen, der Todesagst und der fortwährenden Konfrontation mit dem Tod, der die Menschen zur Zeit des Holocaust ausgesetzt waren. Ganz besonders prägnant waren die Schilderungen von Wilhem Brasses erstem Appell im Stammlager Auschwitz: Die unmenschliche, willkürliche, brutale und zum Teil tödliche Gewaltanwendung aber auch die beim Appel verkündete maximalen Lebensdauer im Lager gepaart mit der Aussage „Die einzige Möglichkeit, dem KZ zu entkommen, ist durch den Schornstein!“

Gegen Ende der Veranstaltung beantwortete Reiner Engelmann dann ausgiebig die Fragen unserer Schüler und verdeutlichte, warum Holocaustüberlebende über Jahrzehnte nicht über das Erlebte sprechen konnten.

Zum Abschluss gaben unsere Schüler der englischen Sprachabteilung Reiner Engelmann noch einen Wunsch mit auf den Weg: Das Erscheinen seines Buches in englischer Sprache.

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Die jungen Philosophen der ESRM

 

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Drei Veranstaltungen in einer Klassenstufe zu ein und demselben Thema; hätte es da nicht auch eine einzige, gemeinsame Veranstaltung getan? Wohl kaum, denn ein intensiver Austausch und die individuelle Erfahrung eines jeden Schülers mit dem Philosophieren wäre in einer größeren Gruppe nicht in diesem Maße möglich gewesen.

Unter der professionellen Anleitung der erfahrenen Kinderphilosophin Dr. Kristina Calvert fand jede Klasse ihre eigene philosophische Frage, mit der sich die Schüler auseinandersetzten. Immer wieder war Zuhören, sich auf das Gesagte einzulassen und Mitdenken gefordert. Aufgestellte Thesen wurden geprüft, begründet und weiterentwickelt.

Was ist Weisheit und was bedarf es, um weise zu sein? Was braucht man zum Philosophieren? Was braucht man zum Leben? Was ist Angst – und ist sie gut oder schlecht? Dies ist nur ein kleiner Auszug aus dem philosophischen Fragen-Repertoire unserer Drittklässler am vergangenen Montag.

Ein ganz besonderer Moment entstand – auch für unseren Gast – als ein Schüler seine Gedanken zum Philosophieren teilte: „Dass man selber aussprechen kann, was man selber denkt.“

Viele Kinder kauften nach der Lesung sogleich das von unserem Gast geschriebene Buch „Wolkenbilder + Möwendreck“ mit den wunderbaren Illustrationen von Sabine Dittmer. Wie uns zu Ohren kam, wurde hier und da noch am gleichen Abend zu Hause weiter philosophiert. Und auch das Bibliotheks-Exemplar des Buchs war direkt am nächsten Morgen vergriffen.

Eine rundum gelungene Veranstaltung!

 

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Dr. Kristina Calvert wird das Lesungsjahr 2015 an der ESRM eröffnen

philosophieren: sich mit philosophischen Problemen beschäftigen; über ein Problem nachdenken, über etwas grübeln und darüber reden

Wer glaubt, es gäbe ein Mindestalter beim Philosophieren, der irrt gewaltig!

Seit Jahren philosophiert Dr. Kristina Calvert mit Kindern in ganz Deutschland. Die Kinderphilosophin, Dozentin und Autorin leitet seit 2006 das Forschungsprojekt »PhiNa-Philosophieren mit Kindern«, hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und Auszeichnungen erhalten.

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Wenn Dr. Kristina Calvert am 27.01.2015 zu Besuch an die ESRM kommt, werden unsere Schüler der Klassen P3D zu Philosophen.

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Demnächst : Grüffelo Theater

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„Der Grüffelo? Sag, was ist das für ein Tier?“ – „Den kennst du nicht? Dann beschreib ich ihn dir.“ Eigentlich muss man das Grüffeltier nicht mehr beschreiben.

Der Grüffelo von Axel Scheffler ist längst ein Star geworden. Aus Kinderzimmern und Kindertageseinrichtungen ist die wundervolle Geschichte über die Kraft der eigenen Fantasie, über Mut, Witz und Köpfchen nicht mehr wegzudenken.

Die Schauspieler Maike und Stefan von pohyb´s und konsorten haben sich etwas Besonderes ausgedacht und gestalten zu den Bilderbüchern von Grüffelo, Stockmann & Co. ein „Interaktionstheater“. Mit tatkräftiger Unterstützung der Kinder – und Dank freundlicher Kooperation mit der Buchhandlung „Büchergalerie Heyne“ in Bad Vilbel – wird der Grüffelo am 24.02.2015 auf der Bühne der Europäischen Schule RheinMain lebendig.

 

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Lesefrühling an der Europäischen Schule RheinMain

Von Thomas Rosenlöcher bis Daniel Morden

Mit den ersten Sonnenstrahlen des beginnenden Frühlings sind auch wieder einmal zahlreiche Autoren in die Schulbibliothek der Europäischen Schule RheinMain in Bad Vilbel geladen, um den Schülern ihre Werke zu präsentieren und ihnen noch mehr Lust aufs Lesen zu machen. Nebenbei lernen die Schüler ganz unterschiedliche, aber immer sehr interessante Menschen und Lebensläufe kennen und haben die Möglichkeit sich mit den Autoren über das Lesen und Schreiben und Gott und die Welt auszutauschen.

Den Anfang machte bereits am Freitag, den 7. März Hans-Jürgen Feldhaus, mit seinem noch unveröffentlichten dritten Comic-Roman „Echt fertig!“ Seine Schilderungen der Erlebnisse seiner Hauptfigur Jan, die nahezu alle Schüler der Klassen P5 und S1 schon aus den ersten beiden Bänden kannten, waren so witzig, dass die Zuhörer sich vor Lachen kaum halten konnten. Man war sich einig: Herr Feldhaus soll IMG_0645auch seinen vierten Band bei uns zuerst präsentieren!

Weiter ging es am Dienstag, den 11. März mit Matthias Morgenroth, der für die Erstklässler nicht nur „Floretta Ritterkind“ mitbrachte, sondern passend zum Thema auch eine selbstgebaute Drehleier. Der Autor konnte die Kinder immer wieder ermuntern, mitzusingen und zu tanzen. Ermüdungserscheinungen waren so auch nach einer Stunde noch nicht zu bemerken.IMG_0690

Eine ganz besondere Freude ist es der Bibliothekarin, am 20. März den ehemaligen Stadtschreiber von Bergen-Enkheim, Thomas Rosenlöcher begrüßen zu dürfen. Seit er 2010/2011 in Bergen lebte und arbeitete kommt er immer wieder gerne nach Frankfurt und spricht über seine Lyrik – und auch immer ein wenig über die deutsch-deutsche Geschichte. Thomas Rosenlöcher ist nicht nur ein sehr genauer Beobachter der Welt und schafft es auf besondere Weise, in seinen Gedichten mit poetischer Bildhaftigkeit Natur und Mensch in ihrer gebrochenen Schönheit darzustellen. Er ist auch ein hervorragender Vermittler von Lyrik und zieht jeden Zuhörer in seinen Bann – egal ob 15 oder 50 Jahre alt.

Am 21. März wird es dann wieder um ein Kinderbuch gehen: Christian Tielmann wird für die dritten Klassen der Grundschule aus seinem Buch „Wir drei aus der Nummer 4“ lesen. Christian Tielmann hat schon mehr als 40 Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, mehrere Auszeichnungen erhalten und wurde in viele Sprachen übersetzt.

Eine interaktive Wissenschafts-Show wird Joachim Hecker am 7. April mitbringen. Joachim Hecker veröffentlichte zahlreiche Wissens-Bücher für Kinder, zum Beispiel „Frag doch mal … die Maus! Spannende Experimente zum Ausprobieren, Forschen und Staunen“ (cbj-Verlag in der Verlagsgruppe Random House und „Der Kinder Brockhaus. Experimente – Den Naturwissenschaften auf der Spur“. Von Hause aus Elektrotechniker und Wissenschaftsredakteur wird er in der Schulbibliothek den Kindern der Klassen P4 mit spannenden Experimenten die Naturwissenschaften näher bringen.

In englischer Sprache geht es am 9. April weiter mit einer Lesung mit Jane Clarke. „Dinosaur Cove: Attack oft he Lizard King“. Die Klassen P1 – P3 der englischen Abteilung werden noch mehr Lesemotivation bekommen, wenn die Autorin – ehemalige Bibliothekarin – den Kindern ihre Geschichte präsentiert und mit ihnen über die Geschichte, das Schreiben und das Autoren-Dasein spricht.

Eine Jugendliteratur-Preisträgerin, Ursula Poznanski, wird am 15. Mai für die achten Klassen der Sekundarschule bei uns sein, um ihren neuen Titel „Die Verschworenen“ vorzustellen. Der Thriller ist der zweite Band einer Trilogie um das Mädchen Ria, das in einer feindlichen Welt ums Überleben kämpft. Der Roman ist ein raffiniertes Verwirrspiel um Gut und Böse und gleichzeitig ein gesellschaftskritischer Roman, nicht nur aber besonders für junge Leute.

Im Mai sind außerdem die drei osteuropäischen Autoren zu Gast, deren Besuch durch das ViVaVostok-Programm der Robert Bosch Stiftung ermöglicht wurde: Juraj Sebesta, Marcin Szczygielski und Sevetalna Prudovskaja.

Wenn dann der Sommer in der Tür steht, werden am 4. und 11. Juni die Jugendbuchautorin Miriam Halamy und der Geschichtenerzähler Daniel Morden aus England anreisen. Kurz vor Ende des Schuljahres, am 2. Juli wird Armin Pongs mit seinem Krokofil in der Bibliothek vorbeikommen – und danach verlassen wir die Schule und gehen in wohlverdiente Sommerferien.

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